Google vor Megafusion

20 12 2007

Wie verschiedene Quellen berichten (Heise, Techchrunch) steht dem Internet eine Mega-Fusion bevor. Die größte Suchmaschine darf den größten Online-Werbedienstleister im Internet für 3,1 Mrd US-$ übernehmen. Laut Google soll die Übernahme bis April 2008 perfekt sein, wenn auch die EU-Kommision zugestimmt hat.

Die amerikanische Regulierungsbehörde FTC sehe keinen Grund, die Übernahme zu verbieten, sendete jedoch eine Warnung an Google, den Markt weiterhin genau zu beobachten und bei Anlass einzugreifen.

Google erweitert mit dieser Akquisition seinen Werbemarkt auf grafische Online-Werbung. Bisher warb die Suchmaschine mit seinem AdWords lediglich per Text. Auf jeden Fall wird das Internet durch diese Übernahme deutlich Werbelastiger werden.

Datenschutz-Bedenken sind gerechtfertigt, zumal Google die Fähigkeit besitzt, persönliche Nutzerprofilen nun mit zugeschneiderte Werbung zu verbinden. Vor allem Mitglieder des Google-Netzwerkes (Googlemail und Co.) dürften davon betroffen sein.





Rückblick über die StudiVZ-Krise

20 12 2007

Es ist mittlerweile kanpp eine Woche her, nachdem StudiVZ die neuen AGBs per E-Mail verschickt hat. Seitdem hat sich eine ganze Menge getan im sozialen Netz.

Nachdem im Netzwerk selber wie auch außerhalb eine Welle der Empörung über dem Holtzbrick-Unternehmen hereingebrochen ist, rudert das Portal zurück. So wolle das Unternehmen niemals Nutzerdaten verkaufen, Mitglieder SMS zu schicken oder Daten nach Ausscheiden auf dem Netzwerk behalten.

Grund für das Vorgehen von StudiVZ dürfte schlicht fehlende erwirtschaftete Gewinn und die hohen Kosten des Portals sein.

SchnüffelVZ oder StasiVZ, die Wahrnehmung der StudiVZ-Nutzer ist zumindest noch nicht ganz ahnungslos. Doch weiterhin bleibt die Frage unbeantwortet, was mit einmal im Internet publizierten Daten passiert. StudiVZ hat bewiesen, dass es bereit ist, die Personen-Daten seiner Mitglieder für Werbezwecke ohne Skrupel zu nutzen. Die Frage ist nun nicht mehr ob, sondern wann StudiVZ mit den neuen AGBs Ernst macht.

Mittlerweile erhalten die Förderer von StudiVZ, die Samwer-Brüder, von der Zeitschrift W&V zu den wichtigsten Managern der Kommunikationsbranche in Deutschland gewählt.

Ressourcen:

  • Heise Online
  1. http://www.heise.de/newsticker/meldung/100579
  2. http://www.heise.de/newsticker/meldung/100621
  3. http://www.heise.de/newsticker/meldung/100642
  4. http://www.heise.de/newsticker/meldung/100794
  • Spiegel Online
  1. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523286,00.html
  2. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523413,00.html
  3. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523564,00.html
  4. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523906,00.html
  • Süddeutsche.de
  1. http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/627/148277/
  2. http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/810/148458/
  3. http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/890/148537/




Wie sicher sind persönliche Daten im digitalen Zeitalter?

18 12 2007

Diese Frage stellt sich immer wieder, nachdem in Großbritannien schon zwei Mal (einmal Kindergeld-Empfänger und jetzt Fahrschüler) und auch in Japan „Pannen“ beim Umgang mit persönlichen Daten mehrerer Millionen Staatsbürger sich ereignet haben.

Die Gründe für die Pannen sind vielfältig: Ob fehlerhaft Programmierte Verwaltungs-Software oder wenn Datenträger „einfach mal verloren gehen“, die Frage für jeden Einzelnen stellt sich doch immer wieder: Sind meine Daten überhaupt sicher?

Es sind noch weitere Ursachen für den Datenverlust denkbar. So sind die Sicherheits-Vorkehrungen (auch in deutschen) Behören eher bescheiden. Dies zeigen vermutete Hacker-Angriffe von China auf deutsche Regierungs-Einrichtungen.

In Zeiten von StudiVZ, MySpace und Co. scheint die Sorglosigkeit beim Umgang privater Informationen abhanden gekommen zu sein. Wir sind jedoch nur noch einen Mausklick vom totalen Daten-GAU entfernt.





Wikimanie

17 12 2007

Nachdem Google angekündigt hat, mit Knol einen Konkurrenten zu Wikipedia zu schaffen, will auch hierzulande der Spiegel mit einer eigenen Wissenplattform auftreten.

Wie Winfuture meldet, plant der Spiegel mit wissen.Spiegel.d, journalistische Inhalte mit denen von Wikipedia und dem eigenen (bisher kostenpflichtigen) Heft-Archiv zu füttern. Mit einestages bietet die Spiegel-Webseite bereits eine Plattform für Zeitzeugen-Berichte.

Ob sich die beiden Alternativen durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Mit Citizendium existiert bereits eine Wikipedia-Alternative, die versuchte mit Artikeln, die von professionellen Autoren geschrieben werden, Wikipedia auszustechen. Bisher mit eher mäßigem Erfolg.

Google besitzt die Community und Spiegel ein großes Repartoir an wertvollen und guten Artikeln. Die Zukunft wird spannend und der Wettstreit um das beste Online-Lexikon noch lange nicht entschieden.

*** Update *** (18/12/2007) ***

Wikipedia schlägt zurück: WikiSearch ist eine Suchmaschine, die anders als Google etc. nicht mittels Algorithmen, sondern mit Empfehlungen von Community-Mitgliedern arbeiten soll. Kingt interessant, da so Such-Ergebnisse wirklich verbessert und konkreter werden.





Google startet Dienst „Profiles“

16 12 2007

Google hat seinen Dienst „Shared Stuff“ in „Profiles“ umbenannt. Das bisher nicht offiziell veröffentlichte Features erlaubt das Erstellen einer Art virtuellen Visiten-Karte, die auch in einigen anderen Google-Angeboten eingebaut werden kann.

Bis jetzt kann man dort ein eigenes Profil anlegen (Google-Account ist natürlich Voraussetzung) und Links kommentiert eröffentlichen.





Eyetea-Launch

14 12 2007

eyeTEA… iTEA oder IT… auf meiner Seite möchte ich über die täglichen Dinge meines Lebens schreiben. Da ich Student der Wirtschaftsinformatik bin, dreht sich viele natürlich um Eyetea.