Es ist mittlerweile kanpp eine Woche her, nachdem StudiVZ die neuen AGBs per E-Mail verschickt hat. Seitdem hat sich eine ganze Menge getan im sozialen Netz.
Nachdem im Netzwerk selber wie auch außerhalb eine Welle der Empörung über dem Holtzbrick-Unternehmen hereingebrochen ist, rudert das Portal zurück. So wolle das Unternehmen niemals Nutzerdaten verkaufen, Mitglieder SMS zu schicken oder Daten nach Ausscheiden auf dem Netzwerk behalten.
Grund für das Vorgehen von StudiVZ dürfte schlicht fehlende erwirtschaftete Gewinn und die hohen Kosten des Portals sein.
SchnüffelVZ oder StasiVZ, die Wahrnehmung der StudiVZ-Nutzer ist zumindest noch nicht ganz ahnungslos. Doch weiterhin bleibt die Frage unbeantwortet, was mit einmal im Internet publizierten Daten passiert. StudiVZ hat bewiesen, dass es bereit ist, die Personen-Daten seiner Mitglieder für Werbezwecke ohne Skrupel zu nutzen. Die Frage ist nun nicht mehr ob, sondern wann StudiVZ mit den neuen AGBs Ernst macht.
Mittlerweile erhalten die Förderer von StudiVZ, die Samwer-Brüder, von der Zeitschrift W&V zu den wichtigsten Managern der Kommunikationsbranche in Deutschland gewählt.
Ressourcen:
- Heise Online
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/100579
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/100621
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/100642
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/100794
- Spiegel Online
- http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523286,00.html
- http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523413,00.html
- http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523564,00.html
- http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523906,00.html
- Süddeutsche.de
- http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/627/148277/
- http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/810/148458/
- http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/890/148537/