Wie sicher sind persönliche Daten im digitalen Zeitalter?

18 12 2007

Diese Frage stellt sich immer wieder, nachdem in Großbritannien schon zwei Mal (einmal Kindergeld-Empfänger und jetzt Fahrschüler) und auch in Japan „Pannen“ beim Umgang mit persönlichen Daten mehrerer Millionen Staatsbürger sich ereignet haben.

Die Gründe für die Pannen sind vielfältig: Ob fehlerhaft Programmierte Verwaltungs-Software oder wenn Datenträger „einfach mal verloren gehen“, die Frage für jeden Einzelnen stellt sich doch immer wieder: Sind meine Daten überhaupt sicher?

Es sind noch weitere Ursachen für den Datenverlust denkbar. So sind die Sicherheits-Vorkehrungen (auch in deutschen) Behören eher bescheiden. Dies zeigen vermutete Hacker-Angriffe von China auf deutsche Regierungs-Einrichtungen.

In Zeiten von StudiVZ, MySpace und Co. scheint die Sorglosigkeit beim Umgang privater Informationen abhanden gekommen zu sein. Wir sind jedoch nur noch einen Mausklick vom totalen Daten-GAU entfernt.





Wikimanie

17 12 2007

Nachdem Google angekündigt hat, mit Knol einen Konkurrenten zu Wikipedia zu schaffen, will auch hierzulande der Spiegel mit einer eigenen Wissenplattform auftreten.

Wie Winfuture meldet, plant der Spiegel mit wissen.Spiegel.d, journalistische Inhalte mit denen von Wikipedia und dem eigenen (bisher kostenpflichtigen) Heft-Archiv zu füttern. Mit einestages bietet die Spiegel-Webseite bereits eine Plattform für Zeitzeugen-Berichte.

Ob sich die beiden Alternativen durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Mit Citizendium existiert bereits eine Wikipedia-Alternative, die versuchte mit Artikeln, die von professionellen Autoren geschrieben werden, Wikipedia auszustechen. Bisher mit eher mäßigem Erfolg.

Google besitzt die Community und Spiegel ein großes Repartoir an wertvollen und guten Artikeln. Die Zukunft wird spannend und der Wettstreit um das beste Online-Lexikon noch lange nicht entschieden.

*** Update *** (18/12/2007) ***

Wikipedia schlägt zurück: WikiSearch ist eine Suchmaschine, die anders als Google etc. nicht mittels Algorithmen, sondern mit Empfehlungen von Community-Mitgliedern arbeiten soll. Kingt interessant, da so Such-Ergebnisse wirklich verbessert und konkreter werden.





Google startet Dienst „Profiles“

16 12 2007

Google hat seinen Dienst „Shared Stuff“ in „Profiles“ umbenannt. Das bisher nicht offiziell veröffentlichte Features erlaubt das Erstellen einer Art virtuellen Visiten-Karte, die auch in einigen anderen Google-Angeboten eingebaut werden kann.

Bis jetzt kann man dort ein eigenes Profil anlegen (Google-Account ist natürlich Voraussetzung) und Links kommentiert eröffentlichen.